Macbeth 2020
kellertheater bremgarten

Bänz Friedli

«Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit»

Im neuen Programm «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit» stellt Friedli fest, dass wir vor lauter zeitsparender Hilfsmittel immer mehr Zeit verlieren, und fragt sich, weshalb manche Vereinfachungen so kompliziert sind, dass heute schon vor dem Zvieri den Fernseher in Gang setzen muss, wer abends die «Tagesschau» sehen will. Weil das Leben die absurdesten Geschichten schreibt, schöpft Friedlis erzählerisches Kabarett aus dem Alltag. Mit Leichtigkeit und Rasanz spürt er dem Irrsinn der Jetztzeit nach, als Entertainer weiss er auf Orte und Gegebenheiten einzugehen: Jeder Abend ein Unikat, bald nachdenklich, bald zum Brüllen komisch.
«Nicht nur charmant, witzig und lustvoll – sondern auch nachdenklich, philosophisch, provokant», befand die «Berner Zeitung». Der «Tages-Anzeiger» schrieb: «Es ist ein frischer Witz, kohlensäurehaltig gewissermassen. Friedlis beste Eigenschaften sind die exakte Beobachtung kleiner Details und das Musikgehör für Tonfälle.» Und der Doyen Emil Steinberger urteilt: «Bänz Friedli sorgt für eine Blutauffrischung im Schweizer Kabarett – eine kulturelle Wohltat!» «Friedli verbindet in seinem neuen Bühnenprogramm Sprachwitz mit Melancholie», schrieb der «Tages-Anzeiger» über Bänz Friedlis neues Programm, mit dem der Preisträger des «Salzburger Stiers» am 11. Juni 2016 im Zürcher Schauspielhaus Première feierte. «Friedlis Texte sind Zeitdiagnosen. Spielerisch leicht beschreibt er, wie wir trotz zeitsparenden Online-Hilfsmitteln laufend Zeit verlieren», befand die «Neue Zürcher Zeitung». Für die «Berner Zeitung» ist das neue Programm «ebenso charmant, witzig und lustvoll wie nachdenklich, philosophisch und provokant».

Bänz Friedli, 1965 in Bern geboren, lebt als Hausmann, Autor und Kabarettist mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich. 1983 bis 2005 hauptberufliche Arbeit für Presse, Radio und TV in den Bereichen Sport und Populärkultur, unter anderen für «Das Magazin», «Rolling Stone», «Süddeutsche Zeitung Magazin», «La Repubblica» und «Sportmagazin»; während zehn Jahren Redaktor beim Nachrichtenmagazin «Facts». Bekannt ist er als Musikautor. Seine «Pendlerregeln» in «20 Minuten» wurden Kult, von 2005 bis 2015 schrieb er im «Migros-Magazin» wöchentlich die Mutter aller Familienkolumnen, «Der Hausmann». Er schreibt für die «NZZ am Sonntag» und bestreitet regelmässig die Samstagssatire «Zytlupe» auf Radio SRF1.
2017 erscheint sein erstes Kinderbuch, «Machs wie Abby, Sascha!».
Bühnenerfahrung sammelte er ab 2001 in der «Nacht der Kolumnisten» und in Sololesungen seiner «Pendlerregeln». 2015 erhielt er mit dem «Salzburger Stier» den bedeutendsten Kleinkunstpreis im deutschsprachigen Raum. 2014 bis 2016 Arbeit am Dokumentarfilm über den Akkordeonisten Werner Aeschbacher mit der TV-Journalistin Barbara Frauchiger. «Werner Aeschbacher bricht auf – ein Emmentaler Örgeler in Louisiana» wurde am 26.12.2016 am Schweizer Fernsehen ausgestrahlt.
Seit 1994 ist Friedli Jurymitglied des renommierten italienischen Musikpreises Premio Tenco, seit 2004 sitzt er alljährlich in der Jury «Schweizer Wort des Jahres».